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08. Juni 2021

5 Tipps für ein besseres Storytelling

Wir sind über­zeugt, dass gutes Story­tel­ling auch ohne Drama und Cliff­hanger auskommt. Dafür gibt es nicht DIE Vorge­hens­weise, DEN Geheim­tipp oder DAS Canvas. Trotzdem gibt es ein paar Tricks, die das Schreiben verein­fa­chen. Ich habe 5 persön­liche Tipps für ein besseres Story­tel­ling zusammengestellt..

1. Recher­chiere von innen nach aussen

Ich stelle mein Thema in den Fokus, lese und lerne so viel wie möglich darüber, entferne mich mit der Zeit aber bewusst davon und erwei­tere damit meinen Hori­zont. Dort finde ich Fakten, die nur lose mit dem Haupt­thema verknüpft sind. Diese Fakten schaffen es nicht schwarz auf weiss in den Artikel, geben mir jedoch ein besseres Gefühl für die Geschichte. Dieses ganz­heit­liche Verständnis macht sich dann zwischen den Zeilen bemerkbar.

2. Lerne zu beobachten

Das Leben schreibt die besten Geschichten! Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, wird merken, dass man sich die Viel­falt an Menschen und Geschichten, die einem im Leben begegnen, kaum selber ausdenken kann. Und es sind genau diese Menschen, die meine Geschichten viel­leicht lesen – weshalb ich ihre Heraus­for­de­rungen, Träume und Wünsche kennen lernen will.

3. Schreibe ALLES auf

Beim Story­tel­ling herrscht kein Wett­be­werb zwischen Qualität und Quan­tität. Ich schreibe jeweils alles auf und kümmere mich danach um die Qualität. Sobald die Gedanken auf Papier sind, verschiebe ich Text­blöcke, formu­liere Sätze komplett neu oder lösche ganze Passagen, die mir im Nach­hinein als nicht rele­vant erscheinen.

4. Hand­lungs­lü­cken ja, Cliff­hanger nein

«Was passiert als Nächstes?» und «Was würde ich jetzt tun?» sind Fragen, die eine gute Story beim Leser aufwirft. Es sind gezielt gesetzte Hand­lungs­lü­cken, die Inter­pre­ta­ti­ons­spiel­raum schaffen. Diesen Spiel­raum dehne ich jedoch ungerne zu weit aus. Cliff­hanger haben, gut plat­ziert, sicher ihre Daseins­be­rech­ti­gung – oftmals finde ich sie aber einfach nur nervig und an den Haaren herbeigezogen.

5. Habe Spass!

Schreiben lernt man durch schreiben. Natür­lich gibt es gewisse Schemas, nach denen man seine Geschichte aufbauen kann. Jedoch ist die Helden­reise im Story­tel­ling mitt­ler­weile so bekannt wie das Dreh­buch einer Liebes­ko­mödie aus Holly­wood. In erster Linie möchte ich den Lesenden den Spass an der Geschichte und die Message davon weiter­ver­mit­teln. Die Story soll sie berühren, bewe­genund zum Nach­denken anregen. All das lässt sich nun mal in kein Schema zwängen.

Header­bild: iStockphoto